11.03.16

cake time


Hallo ihr Lieben, heute habe ich mal einen Rezepte Post für euch, wo ich jetzt gerade mit mehr oder weniger erfolgreich gepackten Koffern im Bett liege.. Gerade in den Ferien merke ich doch immer wieder wie wichtig es ist, dass man auch Zeit alleine mit sich selber verbringt, sich ausruht und sich einfach mal ein bisschen baumeln lässt. In den letzten Monaten war ich immer so gestresst und hatte kaum Zeit zum atmen, was mir erst jetzt wo ich wieder mehr Zeit habe so richtig bewusst wird. Für mich ist es wirklich ein bisschen schwer gewesen, dass ich plötzlich gar nichts mehr zu tun hatte, kein Sport, kein lernen, keine Schule.. Aber jetzt nach einigen Tagen werde ich wieder kreativ und mir kommen Ideen was ich alles mit meiner freien Zeit anfangen kann.

Falls ihr auch einen freien Tag habt, nutzt doch einfach mal 2 Stunden von ihm ohne in Social Media zu versinken und macht etwas schönes. Wie wäre es zum Beispiel mit backen? Ich bin ehrlich gesagt nicht gerade die große Bäckerin, aber warum nicht mal etwas anderes ausprobieren? Ansonsten wäre ich ja sowieso nur auf Social Media. 

Ich persönlich habe Kuchen schon immer unheimlich gerne gegessen, aber seit ich mich vegan ernähre sind die Möglichkeiten deutlich zurück gegangen, und wenn ich dann mal in einem veganen Café völlig aus dem Häuschen alle Sorten die interessant klingen zu bestellen haut das leider ziemlich auf den Geldbeutel. Also warum nicht einfach mal einen Kuchen selber backen? 

Das Rezept was ich mit euch teilen möchte ist nicht nur relativ einfach (nein, es ist leider kein roher Nuss-Trockenobstkuchen, da wäre es dann doch vielleicht eher preiswerter die Kuchencravings im Café zu stillen, auch wenn ein roher Kuchen definitiv auf meiner Lebensliste steht), nein, es ist in meinen Augen auch noch relativ gesund, sodass man sich nicht einmal unwohl voll fühlen muss wenn man ehe man sich versieht plötzlich die ganze Torte alleine verspeist hat weil sie so lecker geduftet hat. Wir backen heute einen gesunden, veganen Käsekuchen.


Ihr benötigt insgesamt einer Springform, 350ml Reismilch (oder eine andere Pflanzenmilch eurer Wahl), 100g Maismehl (oder irgendein anderes Mehl), 50g Hirse (trocken), 145g Ahornsirup, 1 TL Vanillepulver oder Flavdrops, 850g Sojajoghurt Natur, eine Zitrone, 2 Tl Backpulver, 250g Erdbeeren, 30g Speisestärke, Agar Agar oder Pektin, und beliebiges Obst um das ganze zu dekorieren.


Der Käsekuchen besteht insgesamt aus 3 verschiedenen Schichten. Für die erste Schicht kocht ihr als allererstes die Hirse ganz normal auf. Diese vermengt ihr dann mit 250ml Reismilch, 100g Maismehl, einem Esslöffel Ahornsirup, 2 TL Backpulver und dem Vanillearoma. Anschließend püriert man das ganze im Mixer oder mit einem Pürierstab sodass keine ganzen Hirsekörner mehr vorhanden sind. Das ganze Gemisch ist dann zwar anfangs sehr flüssig, aber davon sollte man sich nicht abschrecken lassen (So wie ich es getan hab und vor lauter Schreck viel zu viel Mehl genommen habe). Den Teig gießt ihr dann in eure Springform und backt ihn für 15 Minuten auf Umluft bei ca. 180°C.
Währenddessen könnt ihr dann schon die Füllung vorbereiten. Dazu vermengt ihr 850g Sojajoghurt mit 100ml Ahornsirup, 1 EL gerieber Zitronenschale, 2 EL Zitronensaft und 30g Stärke (ich habe hierfür Kartoffelmehl genommen) wenn ihr den Boden dann nach 15 Minuten aus dem Ofen holt gießt ihr die Füllung über den Boden und back das ganze für weitere 40 Minuten.
In der Zeit könnt ihr dann schonmal die Küche aufräumen und die 3. Schicht vorbereiten. Dafür braucht ihr 250g Erdbeeren und evtl andere Beeren eurer Wahl, je nachdem wie viel von der 3. Schicht ihr auf eurer Torte haben möchtet. Das ganze püriert ihr dann nochmal mit 2 EL Ahornsirup und je nachdem wie wie viel Masse ihr dann habt mit der entsprechenden Menge pflanzlichem Geliermittel (wie z.B. Agar Agar oder Pektin). Wenn euer Kuchen dann die nächsten 40 Minuten überstanden hat kocht ihr die dritte Schicht ca. 2 Minuten auf und gießt sie über euren Kuchen. Bevor ihr das ganze dann 1-3 Stunden kalt stellt kommt mein Lieblingspart: Das dekorieren. Ich habe hierfür Blaubeeren, ein paar übrig gebliebene Erdbeeren, Mandarinen und Kokosraspeln verwendet. Viel Spaß beim nachmachen! Lea

Kommentare:

  1. Super, das Rezept klingt richtig gut. :)

    Hallo :)
    lässt sich preislich noch etwas machen?

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  2. Dein rezept klingt richtig gut^^ Viele Produkte davon kenne ich.
    Fraglich ist nur, ob ich das mit meinen kleinen Ofen hinbekommen würde. Der schafft solche großen Kuchen leider nicht^^"

    Liebe Grüße,
    Kaji ♥ Rain Birds

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  3. Wow das sieht echt lecker aus und ist auch noch vegan! Werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren♥

    xoxo Natalie
    http://xxotherhalfxx.blogspot.de/

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  4. Oh sieht der lecker aus! Da habe ich nächstes Wochenende ja wieder was zu tun, haha :p

    x

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  5. Yummy, yummy, yummy♥ wird auf jeden Fall ausprobiert!:)
    Liebe Grüße, Franzi
    http://kaffeeclutch.blogspot.de/

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